15. April 2018

Bei dem nur alle 2 Jahre stattfindenden Lauf haben wir uns schon vor über einem Jahr angemeldet.  Thomas und Carsten aus unserer „running-podcast.de“-Crew hatten den schon lange auf der Liste der noch zu laufenden Events stehen. Und so hatten sie uns schnell überzeugt dass wir dort einen Familienausflug hin machen.

Es wurde tatsächlich ein Familienausflug. Neben weitern Läufern aus unserem Umfeld, haben wir alle unsere Partner noch mit genommen. In meinem Kalender stand folgender Eintrag : Ausflug zur Weinstrasse mit ein paar Bekloppten und den besten Frauen der Welt!  Irgendwann im Winter kam dann bei uns zu Hause die Frage auf, was das denn für ein Termin sei ? Aber da war sowohl der Lauf als auch das Hotel bereits gebucht.  Das hatten wir ja schon vor einem Jahr erledigt 😉

Da ich mir ja eigentlich nicht vorgenommen hatte im Frühling einen kompletten Marathon zu laufen, gab es für mich noch einen Plan B:  an einer Weiche kann man ohne Ummeldung einfach nur den Halbmarathon laufen, statt den Ganzen. Lange Läufe im Winter bei Eis u. Schnee sind nicht so meins. Lieber im Sommer. Und da darf es dann auch gerne richtig warm sein.

Nichtsdestrotrotz habe ich mir einen Trainingsplan vorgenommen um den Marathon mit der Crew zu laufen. Dieser hat auch eine Zeit lang echt gut funktioniert.

Nur die wichtigen langen Läufe waren schwierig – von 5 geplanten langen Läufen über 30km haben nur 2 geklappt:

  • einen wegen Eis/Schnee abgesagt
  • ein weiter fiel wegen Magen/Darm aus
  • und in den Osterferien war 18 km das längste was möglich war
  • Dann 2 Wochen vor dem grossen Tag den SCHLEM gelaufen. Mit 31 km kam ich echt gut durch
  • Eine Woche vor dem Marathon sollte das Zuckerspiel als letzter Test dienen: 21km durch die Wuppertaler Berge. Hier hat es mich aber so richtig zerrissen, so dass hier erstmalig die Gedanken aufkamen, den Weinstrassen Marathon nur als halben zu laufen.

Aber jetzt kam ja die letzte Woche vor dem Start. Also Tapering – die Füsse hochlegen und regenerieren ! ………… also eigentlich !

Daraus wurde aber nix. Denn wir waren mit der Firma in München auf unserer wichtigsten Messe als Aussteller. Das war toll und hat richtig Spass gemacht. Nur das mit der Regeneration hat nicht so wirklich geklappt. Ein kurzer Beine-Ausschüttel-Lauf am Donnerstag hat mir dann gezeigt, dass ich nicht fit genug für einen Marathon bin.

So wurde der Plan B zu einem Plan A und Roland hatte nun einen Laufpartner für den Halben. Denn er hatte schon im Vorfeld bewusst den Halben avisiert. Also waren wir auf jeden Fall zu zweit unterwegs.

Die Anreise lief perfekt. Bis Worms mit dem Zug. (Ok – einmal den Anschluss verpasst – aber egal) Und dort hat mich dann Peter eigesammelt. Im Hotel waren bereits alle anderen eingetroffen, saßen auf der Sonnenterasse und liessen es sich gut gehen.

Thomas hat dann als Überraschung für uns noch das brandneue Team-Tshirt ausgepackt und jeder von uns bekam eins für den Lauf morgen. An dieser Stelle danke ich Dir Thomas nochmals für diese coole Aktion.

Während dann einige unserer Begleiterinnen im Hotel geblieben sind, haben sich die Läufer aufgemacht die Startnummern abzuholen. Es gab dann auch noch die Möglichkeit mit dem Bus die Strecke schon einmal zu besichtigen. Da ich genug unterwegs war, habe ich von der Busfahrt Abstand genommen und bin zurück ins Hotel, um die Füsse hoch zu legen.

Natürlich sind wir (fast) komplett im neuen T-Shirt unterwegs gewesen.

Das gemeinschaftliche Abendessen war ziemlich lecker und und endete auch nicht all zu spät. Immerhin sollte ja morgen ein langer Lauf folgen.

Wir Läufer starteten dann gegen 7:45 Uhr mit dem Frühstück in den Raceday. Etwas früher als eigentlich geplant fuhren wir dann zum Start/Ziel Bereich. Was sich auch als gut herausstellte, denn der Parkplatz war mit dem Auto nicht mehr erreichbar, und wir durften weiter draussen parken. Dank der gut organisierten Shuttlebusse kamen wir bequem zum Haus der deutschen Weinstrasse. (Nur die mitgereisten Hunde sind zu Fuss/Pfote gegangen).

Und so ging es nun langsam Richtung Startlinie – > noch ein Gruppenfoto und ein paar Portrats.

 

Auf dem Weg zum Start hat sic Peter dann dadurch getan – er hatte was schnelles vor und von daher war sin Startplatz doch weiter vorn, als unserer. Die anspannung stieg aber bei alen Marathonies an. Nur Roland und ich waren vergleichsweise locker, denn unser Zel war es, den Halbmarathon als Plauderlauf mit viel Spass anzugehen.

Am Starthaben wir dann auch noch Patrick getroffen, der letzte Woche noch die bergischen 5 angegangen ist.

Und schon ging es los ………………………..

Hier kommen jetzt ein paar Eindrücke der schönen Strecke entlang der Weinstrasse. Wobei die angeblich schönsten Stellen nur auf der Marathonstrecke gewesen sein sollen.

Unterwegs haben wir dan Sr. Rolando getroffen der auch schon einmal Gast im running-podcast war.

Kurz nach km Acht – kam die Weiche an der man sich entscheiden musste, wie viel man denn heute laufen möchte. Für uns war klar – wir nehmen den kurzen Weg !

Und ja – die Schwämme waren wirklich mit Riesling getränkt —-> LECKER !

Überhaupt waren die VP´s hervorragend betreut. Danke für Eure Unterstützung. Ohne Euch würde solch eine Veranstaltung nicht stattfinden können.

Für Roland und mich ging es nun Richtung Ziel. Nur noch ein paar km . . . .

Und kurz vor dem Ziel warteten bereits unsere besten Frauen der Welt auf uns.

Wir bekamen die begehrte Medallie und liessen es uns anschliessend im benachbarten Garten der Weinstube mit einer Weinschorle gut gehen.

Und so warteten wir auf die Marathonies.

Peter, der eine Zeit unter 3:30h angepeilt hatte, kam bereits nach 3:15 min ins Ziel. Damit hatten wir nicht gerechnet und somit stand natürlich unverschämterweise auch niemand am Ziel um Peter zu empfangen. Glückwunsch zur dieser Leistung!

Um die 4:00 h peilten die Gruppe Thomas,Frederic,Carsten und Matthias an. Als erstes kam Thomas in Richtung Ziel

Ein paar Minuten später dann Carsten und Matthias

Frederic wiederum ein paar Minuten später, obwohl er mit Krämpfen gekämpft hat, lief er vermeintlich normal ins Ziel.

Sonja haben wir leider auch verpasst, weil wir keine Idee hatten wann sie denn das Ziel erreichen würde. Allerdings hatten wir von Markus einen Livetrack. Und konnten ihn ins Ziel begleiten.

Uns so ging ein langer Halb- und Marathontag zu Ende

Zum Abschluss habe ich dann noch Carstens Waden locker gemacht. Denn die waren sehr sehr verhärtet.

 

Ein toller Tag, mit einer tollen Crew, einer tollen Begleitcrew.

Viel Spass hatten wir an der Weinstrasse

Und …… ALLES RICHTIG GEMACHT !  -> das Fazit diese Wochenendes.

 

 

 

 

 

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