Endlich sind sie da die neuen mobilen Blitze.
Preislich eine echste Alternative zu den Systemblitzen von Canon oder Nikon die gerne mindestens 200 Euro das Stück kosten. Die Yongnuo´s liegen bei ca 40 Euro das Stück und können auch noch ohne Funkauslöser im “Slave-Modus” ausgelösst werden. Entweder auf den ersten Blitz der vom Mittenkontakt der Kamera auslöst, oder auf den 2. Blitz, damit bei einem Systemgerät dann der Einstell-(Vor-) Blitz ignoriert wird.

Und weils grade passt mache ich ein Minitutorial draus.
Die meisten Aufsteckblitze werden direkt auf der Kamera genutzt. Das heist das Licht kommt immer frontal von vorne und macht das Subjekt lichttechnisch platt!
Erst wenn die Lichtquellen weg von der Kamera-achse stehen wird das Bild plastisch Und wenn jetzt auch noch das ganze drahtlos gesteuert werden kann, dann wirds richtig interessant. Für die Funkübertragung wird hier der Yongnuo RF-602 genutzt (geht aber auch mit der internen Slavesteuerung):

Nun zum Test mit den Blitzen die dann eben nicht auf der Kamera, sondern per Funk seitlich neben dem Model gezündet werden. Im ersten Testbild ist der vom Betrachter rechte Blitz so ausgerichtet das die Körperkonturen plastisch herausmodeliert werden. Der 2. Blitz auf der linken Seite erzeugt ein Streiflicht welches das Model vom Hintergrund abheben lässt.

Das Lichtsetup sah so aus:

Wenn jetzt für die richtige Bildwirkung noch ein wenig Licht von vorne fehlt, dann nehmen wir einfach den Systemblitz mit 1/32tel Leistung von vorne dazu. Das ganze wirkt dann etwas homogener und heller. Insbesondere bei Portraits ist dies wichtig:

Hier das Setup für diese Version:

Hier noch mal der direkte Vergleich:


Fazit: diese kleine Investition lohnt sich auf jeden Fall für spannende Bilder wenn man mobil sein möchte!