der erste Trail

 

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Robert vom Vitaminberge – Blog hat es vorhergesagt – irgendwann packt es jeden.
Obwohl ich ihn für bekloppt erklärt habe, wollte ich es doch mal so zum Spass einfach probieren.
Die Chance ergab sich im Oster-Ski-Urlaub. Die Kids sind inzwischen so fit, dass wir schon richtig große Skirunden von Gipfel zu Gipfel machen konnten. Und das jeden Skitag. wir waren immer so um die 30km auf den Pisten unterwegs.
Aber da der Halbmarthon in Benrath in einer Woche anstand, hatte ich nicht vor auf mein Lauftraining zu verzichten. Und so bin ich dann zwei mal in dem Skiurlaub am Abend noch in die Laufschuhe geschlüpft. Die erste Tour war dann wenig geplant aber dafür um so interessanter.
Von Scheffau aus bin ich durch den Ort einfach in Richtung Wilder Kaiser gelaufen. Immer Bergauf – das war schon anders als sonst.
Kurz nach dem Ortsausgang fand ich einen kleinen Wanderweg an einem Bach entlang. Dieser erwies sich dann als spannender Weg mit „unzähligen“ Holzbrücken über den Bach. So bekam ich zwar keine nassen Füsse, aber die Wege wurden immer länger durch das ständige hin und her. Vielleicht sollte ich noch erwähnen dass es immer noch nur bergauf ging.

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Am Ende dieses Weges traf ich dann auf einen Fahrweg den auch Autos nehmen können. Von hier aus wollte ich noch um die nächsten Ecken, um von dort einen noch besseren Blick auf den schneebedeckten Wilden Kaiser zu bekommen.
Hier gab es alledings keine Aussicht, dafür aber den Zugang zur Rehbachklamm !
Da gab es dann natürlich kein halten……. da wollte ich hoch. Und prompt ging es über kleinste Wege die mit Drahtseilen gesichert waren, sowie Stahlbrücken die es erst ermöglichen zur anderen Seite rüber zu kommen.

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Belohnt wurde das vorsichtige Laufen noch mit einem Zugang zu einer alten Mine und der Aussicht auf die Klamm.
Trotzdem war mein Ziel immer noch der Blick auf den Wilden Kaiser! Also noch weiter hoch.
Angekommen auf einem Plateau oberhalb der Klamm gab es einen Blick auf den Berg. Jedoch war die Aussicht von der Skipiste auf der anderen Seite des Tals einfach viel gigantischer, als hier so am Fuße des Massivs.

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Der Rückweg war dann noch einmal genau so schön – nur runter halt, was jetzt das Laufen nicht unbedingt einfacher machte. Irgendwann waren die Oberschenkel übersäuert, und die Knie schmerzten. – egal !
Die Sonne schien, und ich hatte meinen ersten „Trail“ – ein weiterer Haken in meiner Liste
Unten in Scheffau angekommen war ich echt froh dieses Abenteuer „Rehbachklamm-Familienwanderung“ gelaufen zu sein 😉
Für einen echten Trailrunner wäre das zwar nur Kindergeburtstag gewesen, aber mir hat es richtig Spass gemacht ! Da geht noch was in Zukunft!

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